DRAIV Mobilitäts-Glossar

Flottenauslastung (Fleet Utilization Rate)

Definition der Flottenauslastung: wie Fuhrparkbetreiber und Carsharing-Anbieter die aktive Mietzeit gegenüber Standzeiten berechnen und optimieren.

Flottenauslastung (Fleet Utilization Rate) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl im Fuhrpark- und Mietwagengeschäft. Sie misst, welchen Anteil der verfügbaren Zeit ein Auto tatsächlich vermietet ist und damit Umsatz bringt.

Berechnung der Auslastung

Betreiber unterscheiden zwischen zeitlicher und monetärer Auslastung:

  • Zeitliche Auslastung: Vermietete Stunden geteilt durch alle Stunden einer Periode. Rechenbeispiel: 48 vermietete Stunden von 168 Stunden einer Woche ergeben 28.6 Prozent.
  • Umsatzauslastung: Der tatsächlich erzielte Erlös pro Auto im Verhältnis zum Erlös, der zum Listenpreis theoretisch möglich wäre.

Was die Auslastung beeinflusst

Wie hoch die Auslastung sein muss, damit sich ein Auto rechnet, hängt von seinen Kosten und vom Geschäftsmodell ab:

  • Privatautos: Ein Privatauto steht die meiste Zeit des Tages still. Seine Fixkosten fallen trotzdem an.
  • Klassische Mietwagenflotten: Längere Mieten und saisonale Nachfrage, etwa an Flughäfen, prägen die Auslastung.
  • Digitales Carsharing: Kurze Fahrten nach Stunden bringen mehr Wechsel pro Auto, aber auch mehr Aufwand für Reinigung und Übergabe.

Hebel zur Steigerung der Flottenauslastung

  • Preisgestaltung: Tiefere Preise an schwächeren Wochentagen füllen Buchungslücken.
  • Kombinierte Nutzung: Werktags nutzen Firmen die Autos als Pool, am Wochenende Privatkunden für Ausflüge.
  • Schnelle Übergaben: Schlüsselloser Zugang und eine digitale Zustandsdokumentation machen das Auto schneller für den nächsten Mieter frei.

Verwandte Begriffe

DRAIV Lösung

Ein Auto nur dann, wenn du es brauchst

Statt ein eigenes Auto stehen zu lassen, mietest du eines für die Stunden oder Tage, an denen du fährst.

Autos in Zürich ansehen

Weitere Glossar-Begriffe